Universität Potsdam / BMBF-Projekt Science in 3D
Seit 2007 führt der Lehrstuhl für Corporate Governance und E-Commerce der Universität Potsdam Seminare zum Thema „E-Business“ auf der Second Life-Insel „Potsdam“ durch. Hierbei werden neben fachlichen Kompetenzen auch der Umgang mit neuen Medien und Schlüsselqualifikationen, wie erfolgreiches Präsentieren, vermittelt. Die Insel wird weiterhin als Plattform für ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) genutzt, um Studenten der Biowissenschaften Erfahrungen als Existenzgründer zu vermitteln. Hierzu erhalten die Teilnehmer im Rahmen eines strukturierten Ausbildungsprogramms virtuelle Produkte, deren Vermarktung sie anhand eines eigens entwickelten Businessplans in Second Life betreiben. Bestandteil des Projekts sind zudem regelmäßige Konferenzen zum Thema virtuelle Welten und Existenzgründung. Wiederholt wurden Karrieremessen durchgeführt, auf denen Unternehmen und Studierende die Möglichkeit haben, Fragen zur Berufswahl zu klären. Die auf der Insel errichteten Gebäude unterstützen diese Prozesse und bieten Raum für Vorlesungen und Konferenzen sowie für Brainstorming und Informationserwerb durch die Gründerteams. Eine interdisziplinäre Nutzung der Plattform findet seit Anfang 2009 statt. So bietet das Sprachenzentrum der Universität Potsdam hier Trainingseinheiten in Spanisch an, die allen Studierenden der Universität offenstehen. Mittelfristig werden verstärkt interdisziplinäre und universitätsübergreifende Veranstaltungen organisiert und angeboten.
Science in 3D, die Ausbildung von Existenz-gründern in virtuellen Welten, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zwei Jahre gefördert. Die Koordination des Projekts erfolgt durch Prof. Dr. Lattemann, Juniorprofessur für Corporate Governance und E-Commerce, und Prof. Dr. Müller-Röber, Professur für Molekularbiologie der Universität Potsdam. Im Rahmen des Projekts werden innovative Ansätze zur Wissensvermittlung in Second Life entwickelt und umgesetzt